Anda Sprachschule – Help Center

Hier finden Sie Antworten auf Ihre Fragen zu den verschiedensten Bereichen im Zusammenhang mit Sprachen lernen, Deutschland, Formalitäten und sonstigen Punkten. Die deutsche Sprache, die Stadt Berlin, Studieren in Deutschland und weitere Themen, die für Sie von Bedeutung sein können, werden hier näher beleuchtet. Sollten Sie eine Frage haben, auf die Sie in diesem Bereich keine Antwort finden, kontaktieren Sie uns gerne hier.


Allgemein

Ist mein Führerschein in Deutschland gültig?

Wenn man einen vorübergehenden Aufenthalt in Deutschland plant und keinen ordentlichen Wohnsitz nimmt, behält der Führerschein aus dem Heimatland seine Gültigkeit. Dann darf man mit diesem Führerschein genau diejenigen Kraftfahrzeuge fahren, zu denen man auch im Heimatland berechtigt ist. Man ist nicht verpflichtet, den Führerschein übersetzen zu lassen. Anders verhält es sich, wenn man seinen Wohnsitz in Deutschland hat.

Ausländischer Führerschein und Wohnsitz in Deutschland

Wenn man seinen Wohnsitz nach Deutschland verlegt, gilt das deutsche Fahrerlaubnisrecht. Dabei behält ein Führerschein aus den Staaten der Europäischen Union und dem Europäischen Wirtschaftsraum seine Gültigkeit auch in Deutschland. Die Staaten der EU sind: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Schweden, Tschechien, Ungarn, Großbritannien, Zypern. Zum Europäischen Wirtschaftsraum gehören zusätzlich Norwegen, Liechtenstein und Island. In Deutschland gelten Fahrerlaubnisse aus diesen Ländern auch bei dauerhaftem Wohnsitz in Deutschland. Man muss sie auch nicht in eine deutsche Fahrerlaubnis umschreiben lassen. Alle Auflagen, die im Heimaltand für den Führerschein gelten, sind dann auch in Deutschland gültig. Außerdem muss man mindestens 18 Jahre alt sein, auch wenn man im Ausland schon früher fahren durfte. Für die Führerscheine, die zum Fahren eines LKWs oder eines Busses berechtigen, gibt es bestimmte Einschränkungen und Bestimmungen.

Ein Führerschein aus einem Land außerhalb der EU und des EWR

Wenn man seinen Führerschein außerhalb der EU und des EWR erworben hat, und seinen Wohnsitz in Deutschland hat, gilt die Fahrerlaubnis in Deutschland für sechs Monate. Sie kann in Ausnahmefällen um weitere sechs Monate verlängert werden. Danach müssen Sie Ihren Führerschein umschreiben lassen in einen deutschen Führerschein und dafür meist eine praktische Prüfung ablegen. Die BRD hat mit einigen Listenstaaten Abkommen geschlossen, sodass man seinen Führerschein prüfungsfrei umschreiben lassen kann.

Wie sind die Verkehrsmittel (Bus, Bahn, Taxi, etc.) in Deutschland?

Wer ohne Auto nach Deutschland kommt, ist meist auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen. Es gibt Busse, Straßenbahnen, S-Bahnen, Züge, Flugzeuge und Taxis. Busse und Straßenbahnen werden meist nur für kurze Strecken benutzt, also beispielsweise innerhalb eines Stadtteils. S-Bahnen sind für etwas weitere Strecken geeignet, also z. B. von Berlin-Mitte nach Berlin-Spandau. Busse und Straßenbahnen wären hier möglicherweise zu langsam, weil sie öfter halten. Diese Verkehrsmittel befinden sich meist in regionaler Trägerschaft, also z. B. in den Händen der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), die für 10 U-Bahnlinien, 151 Buslinien, 62 Nachtbuslinien und 22 Straßenbahnlinien zuständig ist. Die S-Bahn Berlin GmbH gehört zur Deutschen Bahn AG. Die Züge der DB (Deutschen Bahn) lassen sich grob in Nahverkehr und Fernverkehr unterteilen. Wer also mit dem Zug von Berlin nach Potsdam fahren will und glaubt, dass die S-Bahn zu lange braucht, kann möglicherweise einen Nahverkehrszug nehmen. Eine Strecke wie Berlin-Paris unternimmt man eher im Fernverkehr. Am Beispiel Berlin lässt sich zeigen, dass manchmal verschiedene Organisationen, die für die öffentlichen Verkehrsmittel zuständig sind, kooperieren: Die Regionalbahn der Deutschen Bahn AG, die Berliner Verkehrsbetriebe und die S-Bahn Berlin GmbH arbeiten zusammen, sodass man oft problemlos mit einem einzigen Fahrschein umsteigen kann.

Die Deutschen sind immer pünktlich?

Sie kennen bestimmt das Klischee: Die Deutschen sind alle fleißig, pünktlich und trinken gerne Bier. Was in manchen Fällen zutreffend ist, stimmt nicht immer. Bedauerlicherweise haben die öffentlichen Verkehrsmittel, vor allem die Nahverkehrszüge und der Fernverkehr der Deutschen Bahn, in den letzten Jahren eher den Ruf, oft unpünktlich zu sein. Defekte an Zügen oder auf den Schienen sind an der Tagesordnung, ebenso überfüllte Fahrzeuge, Bahnhöfe und Strecken. Tipp: Wenn Sie nach Deutschland reisen und einen wichtigen Termin haben, beispielsweise ihre Sprachprüfung an der Hochschule, planen Sie ausreichend Zeit ein. Mit Verspätungen der öffentlichen Verkehrsmittel muss man leider immer wieder einmal rechnen.




Die deutsche Sprache

Wie schwierig ist Deutsch?

Ganz ehrlich: Die deutsche Sprache kann kompliziert sein. Die unterschiedlichen Fälle machen vielen zu schaffen, die verschiedenen Geschlechter der Wörter oder einfach die Länge von Schachtelsätzen oder zusammengesetzten Wörtern, den sogenannten Komposita. Aber die gute Nachricht ist: Es ist möglich, dies zu schaffen! Lesen Sie hier ein paar Aspekte, die das Lernen des Deutschen manchmal schwierig machen.

Fälle und Geschlechter

Der Fall (Kasus) eines Wortes entscheidet vor allem darüber, auf welche anderen Wörter im Satz ein Wort sich bezieht und damit über seine Funktion im Satz. Das Deutsche verfügt über vier Fälle – das ist weniger als im Lateinischen! Folglich gilt: Wenn Menschen Latein pauken können, ist auch das Deutsche zu schaffen. Kompliziert ist die Lage bei den Geschlechtern: Der Mann ist männlich, die Frau weiblich und das Kind neutral – das ist nachvollziehbar. Aber warum ist die Sonne weiblich und der Mond männlich? Warum heißt es “der Teller”, aber “die Tasse”? Hier ist Übung gefragt.

Die Deutschen lieben Komposita

Fast alle Deutschlernerinnen und Deutschlerner stolpern irgendwann über eine Besonderheit des Deutschen, die es in vielen anderen Sprachen gar nicht gibt: Wir hängen Substantive einfach aneinander, um dem neuen, langen Wort eine besondere Bedeutung zu geben. Wenn man von Donaudampfschifffahrtskapitänsmützenschild spricht, werden Sie vielleicht sagen: Das ist ein übertriebenes, konstruiertes Beispiel. Wohl wahr. Aber das Verkehrsumgehungsschild, der Haustürschlüssel oder auch nur der Kleiderbügel sind Teil unserer Alltagssprache. Diese Wörterschlangen sind oft am Anfang schwer zu entziffern. Das gibt sich mit der Zeit!

Wie berichte ich über die Vergangenheit?

Die deutsche Sprache verfügt über mehrere Vergangenheitsformen, nämlich das Perfekt, das Imperfekt und das Plusquamperfekt. Sie unterscheiden sich anhand der Frage, wann genau die Ereignisse stattgefunden haben, über die man berichten will, oder in welcher zeitlichen Abfolge. Die Formen müssen jeweils mit der passenden Person gebildet werden – und dabei gibt zu vielen Regeln viele Ausnahmen. Doch keine Angst: Auch dies kann man meistern.

Die Satzstellung von Verben

Leider kennt das Deutsche die Gewohnheit, seine Verben, wenn sie sich aus mehreren Wörtern zusammensetzen, auseinanderzureißen. So wird aus “Ich habe gesagt”: “Ich habe dir das doch vorher schon gesagt”. Oder aus “Sie hat geöffnet”: “Sie hat mit dem Paket in der Hand, das sie gerade vom Boden aufgenommen hatte, als das Telefon klingelte, die Tür geöffnet.” Daher muss man auf der Suche nach dem Verb manchmal an verschiedenen Stellen des Satzes fündig werden. Dies fällt beim Lesen schon schwer, man kann sich hierbei aber Zeit nehmen. In mündlicher Konversation hilft die Gewöhnung über anfängliche Schwierigkeiten hinweg.

Verschiedene Sprachen in der Sprache? Die Dialekte und regionalen Sprachfärbungen

Vielen Deutschlernerinnen und Deutschlernern fällt es schon schwer, dass die Buchstaben und Lautfolgen im Deutschen oft ganz anders klingen, als sie es aus ihrer Muttersprache gewöhnt sind. Doch damit nicht genug: Alle lernen die Hochsprache, aber viele benutzen sie gar nicht. Es gibt quer durch Deutschland – und natürlich auch im deutschsprachigen Ausland – verschiedene Regionen, die ihren eigenen Dialekt sprechen, der sich von der Hochsprache oft deutlich unterscheidet. Eine andere Aussprache, spezielle Wörter der Region oder andere sprachliche Gewohnheiten werden Ihnen besonders erscheinen. Tipp: Hören Sie sich einfach an Ihrem Wohnort genau um. Lernen Sie die Hochsprache, dann werden Sie sich auch die Besonderheiten des Dialekts ihrer Umgebung irgendwann erschließen.

Warum soll ich Deutsch lernen?

Die Gründe, sich für das Lernen einer Sprache zu entscheiden, können vielfältig sein: Manche versprechen sich von den Kenntnissen Vorteile im Job, andere folgen ihrer Liebsten in ihr Land oder bereiten sich auf eine Ausbildung in Deutschland vor. Warum lernt man deutsch? Hier einige gute Gründe:

Deutsch als Wirtschaftsprache: Lernen Sie Ihre Geschäftspartner kennen!

Wer mit deutschsprachigen Geschäftspartnerinnen und Geschäftspartnern zusammenarbeitet, verschafft sich mit Sprachkenntnissen einen eindeutigen Wettbewerbsvorteil. Die gemeinsame Sprache ist nicht nur ein Kommunikationswerkzeug, sondern die Basis für wechselseitiges Verständnis, Vertrauen – und vielleicht eine Freundschaft. Das heißt: Wer die Karriereleiter hinaufsteigen will, muss nicht nur seinen Arbeitsbereich fachlich und menschlich im Griff haben, sondern sollte sich auch in einer vertrauten Sprache mit dem Arbeitgeber austauschen können.

Deutsch als Motor in der globalen Welt

Sprachkenntnisse des Deutschen erhöhen die Chancen auf einen Job in Deutschland oder bei einer deutschen Firma im Ausland enorm. Mit der Sprache als Brücke werden Sie zu einer geschätzten Mitarbeiterin oder einem geschätzten Mitarbeiter unter Global Playern. Dabei ist es egal, ob Sie z. B. für Ihre ausländische Firma in Deutschland oder für einen deutschen Konzern im Ausland tätig sein möchten. Vor allem die kleinen und mittelgroßen Firmen aus Deutschland, die anderswo eine Niederlassung einrichten, legen dabei Wert auf gute Deutschkenntnisse und auf eine gewisse Vertrautheit mit der Kultur, den gängigen Werten und der Geschichte Deutschlands. Aber auch die Konzerne ziehen nach: Es wird keineswegs ausschließlich englisch gesprochen. Eine Kenntnis der landestypischen Einstellungen ist ebenfalls erforderlich. Ein Beispiel: Stellen Sie sich vor, Sie arbeiten für eine deutsche Firma in Israel. Dann sollten Sie eines der schwärzesten Kapitel der deutschen Geschichte, nämlich den Holocaust, kennen. Auch sollten Sie wissen, wie die Deutschen heute im Allgemeinen dazu stehen. Nur so kann man Brücken der Versöhnung bauen.

Deutsch als Wissenschaftssprache: Viele Bücher erscheinen auf deutsch

An vielen Universitäten der Welt wird inzwischen englisch gesprochen – das ist bekannt. Aber hätten Sie gewusst, dass deutsch immerhin weltweit als die zweitwichtigste Wissenschaftssprache anerkannt ist? Nutzen Sie die deutsche Sprache als kreative Quelle für Ihren Erfindungs- und Entdeckerreichtum! Auch sollte man wissen, dass die Europäer ihren reichen Schatz an verschiedenen Sprachen und Gebräuchen sehr schätzen. Wer sich daran beteiligen kann, wird sich die Herzen der Menschen schnell öffnen. Hätten Sie gewusst, dass stolze 12 Prozent aller publizierten Bücher weltweit auf deutsch erscheinen? Das reiche Verlagswesen in der BRD ist ein weiteres Indiz für die guten Möglichkeiten, sich in deutscher Sprache über (fast) alle Belange zu informieren – und auch, um selbst zu publizieren.

Deutsch als Kultursprache: Die Sprache formt das Denken und fördert Verständnis

Wer sich für die deutsche Sprache entscheidet, erhält nicht nur Zugang zu einer wichtigen Kultursprache der Dichtung, Wissenschaft und Politik. Auch die Pläne, Ziele und Wünsche Ihrer Mitmenschen erschließen sich Ihnen dann spielend. Sprache und Kultur sind eng miteinander vernetzt und dieses Zusammenspiel bestimmt unser Denken. Der Hauptgrund ist ganz einfach: Die Sprache beeinflusst stark unsere Gewohnheiten, wie wir Sachverhalte, Zusammenhänge und Begründungen formulieren. Dies formt auch unsere Sicht auf die Dinge. Sie interessieren sich ohnehin für Bach, Beethoven, Goethe oder Kafka? Dann gehen Sie den letzten, entscheidenden Schritt auf die Menschen zu: Lernen Sie deutsch!

Wie lerne ich am besten Deutsch?

Natürlich gibt es nicht nur einen Weg, sich die deutsche Sprache zu erschließen. Die Lehrerinnen und Lehrer, die Schulen, aber auch die Lernenden haben unterschiedliche Vorstellungen vom Lernerfolg und vom Lernziel. Wer beispielsweise aus einem westlichen Land stammt, kennt wahrscheinlich einen Sprachunterricht, der auf Büchern basiert. Dies sind vor allem Grammatikbücher und Lerntexte. Viele Deutschlerner stammen aber aus Kulturkreisen, in denen eher das Abschreiben und Auswendiglernen von einer Tafel üblich ist. Nicht überall lehrt man in den Schulen die kritische Reflexion oder die selbstständige Wissenserweiterung. Daher legen wir großen Wert darauf, unsere Lernstrategien bereits zu Beginn der Kurse deutlich zu machen und unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer davon zu überzeugen, dass auch sie es auf diese Weise schaffen können.

Lernen heißt Wachstum und Integration

Besonders wichtig ist die Erkenntnis, dass das Lernen einer Sprache nicht nur ein bloßes Auswendiglernen von Vorgaben ist. Stattdessen bedeutet das Eintauchen in die Sprache eine zunehmende Integration in das deutschsprachige Umfeld, die Kultur und die Geschichte. Wer deutsch lernt, entwickelt sich dadurch weiter und erweitert seinen Horizont. Neues Denken, neue Begegnungen, neue Möglichkeiten, aber auch manchmal schwer Verständliches ergänzen das bisherige Wissen um neue Erfahrungen. Daher heißt Deutschlernen auch, die Lernenden bei ihrem persönlichen Wachstum zu begleiten und sie darin zu stärken.

Lernen durch Hören und Sehen

Zu Beginn des Deutschlernens ist es, als müsse man einen Gipfel erklimmen: Man versteht das Gesagte nicht. Wenn man aber gleichzeitig sieht, worüber gesprochen wird, z. B. durch Abbildungen von Gegenständen, versteht man schon mehr. Wer sich erst einmal an den Klang der deutschen Sprache gewöhnt hat, kann bestimmten Lautfolgen Bedeutungen oder Funktionen zuordnen. So unternimmt man gerne seine ersten eigenen Sprechversuche! Wichtig: Sprache lernt man am besten, wenn man das Wenige, das man schon weiß, in zwischenmenschlichen Kontakten ausprobieren und durch die Antworten erweitern kann. Nach einer solchen Einstiegsphase verfügt man schon über einen kleinen Schatz an Wörtern und kurzen Sätzen. Dann kann man beginnen, auch über Dinge zu reden, die nicht unmittelbar anwesend sind. Der aktive Wortschatz (also die Wörter, die man benutzt) ist zwar noch recht klein. Aber viele andere Wörter werden schon verstanden, wenn man sie auch nicht verwenden kann (passiver Wortschatz). Und viele Wörter haben schon einen vertrauen Klang bekommen – auch wenn man sie noch nicht versteht. Es ist wichtig, dass man eine vertraut klingende Sprache viel leichter lernen kann. Man verschiebt beim Lernen vertraut klingende, aber unverständliche Wörter Stück für Stück erst in den passiven, dann in den aktiven Wortschatz.

Weitere Tipps zum Deutschlernen

Hier noch ein paar hilfreiche Stützen für das erfolgreiche Deutschlernen:

  • Lernen Sie nach einem festgelegten Plan und in einem festgelegten Rhythmus.
  • Probieren Sie neu Gelerntes in Alltagssituationen aus. Wenn Sie dabei Wissenslücken feststellen, versuchen Sie später selbstständig, diese Lücken zu schließen.
  • Lernen Sie die Substantive immer gleich mit den passenden Artikeln und merken Sie sich ihr Geschlecht.
  • Manchmal erscheinen Zusammenhänge oder wechselseitige Beziehungen zwischen Wörtern leichter, wenn man sie sieht: Fertigen Sie dann eine kleine Skizze oder ein Schaubild an.
  • Versuchen Sie so früh wie möglich, sich auch mit deutschsprachigen Medien auseinanderzusetzen. Einfache Fernsehserien eignen sich dafür am Anfang meist recht gut.

Wie viele Menschen sprechen Deutsch?

Insgesamt sprechen fast 290 Millionen Menschen deutsch, ohne dabei das Deutsche als Muttersprache gelernt zu haben. Hinzu kommen die mehrheitlich deutschsprachigen Länder:

  • Deutschland: ungefähr 80 Millionen
  • Österreich: rund 8 Millionen
  • Liechtenstein: ca. 35.000
  • deutschsprachiger Teil der Schweiz: 5,5 Millionen

Die deutschen Muttersprachlerinnen und Muttersprachler machen weltweit etwa 103 Millionen Menschen aus. 7,5 Millionen Personen mit deutscher Muttersprache leben im nicht-deutschsprachigen Ausland. Hätten Sie gewusst, dass in Brasilien ungefähr eine Million Menschen deutsch beherrscht? Ungefähr 500.000 Menschen mit deutscher Muttersprache leben in Kanada. Sogar in der Dominikanischen Republik sind Deutsche zu finden: immerhin 30.000. Die deutschsprachigen Minderheiten verteilen sich auf 42 Staaten der Erde. Noch ein interessantes, und für Deutschlerner ermutigendes Detail: Im Internet ist Deutsch die am drittstärksten verbreitete Sprache weltweit. Deutschlernen liegt voll im Trend: Vor allem in Asien, Südamerika und Afrika steigen die Zahlen derer, die sich damit beschäftigen, die deutsche Sprache zu lernen. Im Jahre 2015 lernten weltweit über 15 Millionen Menschen an Hochschulen, Schulen oder Goethe-Instituten deutsch. Noch im Jahre 2010 waren dies rund 500.000 weniger.

Wo wird Deutsch gesprochen?

Die meisten Menschen mit Deutsch als Muttersprache leben in den mehrheitlich deutschsprachigen Ländern: Deutschland, Österreich und Liechtenstein. Insgesamt beläuft sich dies auf rund 88 Millionen Personen, deren kulturelles und historisches Erbe Sie teilen werden, wenn Sie deutsch lernen. Die Deutschen machen rund 80 Millionen Menschen aus, die Österreicher etwa 8 Millionen und in Liechtenstein leben ca. 35.000 deutschsprachige Personen. Aber das ist noch nicht alles. In den folgenden Staaten ist deutsch als Sprache einer einheimischen deutschsprachigen Minderheit anerkannt:

  • Schweiz
  • Belgien
  • Italien
  • Tschechien
  • Luxemburg
  • Slowakei
  • Ungarn
  • Dänemark
  • Polen
  • Vatikanstadt
  • Russland
  • Rumänien

Die Schweiz stellt hierbei die größte Gruppe dar, mit rund 5,5 Millionen sogenannten Deutschschweizern. Natürlich gibt es darüber hinaus auch beispielsweise Deutsche, Österreicher oder andere Menschen mit deutscher Muttersprache, die in ein Land emigriert sind, in dem nicht eine große Mehrheit deutsch spricht. Rund 3,5 Millionen Deutsche leben im Ausland, davon ca. 300.000 in Großbritannien, ebenfalls ungefähr 300.000 in der Schweiz, etwa 180.000 in Spanien, rund 120.000 in Österreich. Ungefähr 1.000.000 Deutsche leben in den USA. Deutsch gilt in Teilen Nordasiens und Osteuropas und Südosteuropas als anerkannte Korrespondenzsprache.

Wie lange dauert es Deutsch zu lernen?

Natürlich sollten und dürfen diejenigen, die deutsch lernen wollen, ihren eigenen Zugang zur Vielfalt dieser Sprache finden und auch den Weg zum Ziel selbst bestimmen. Dies gilt natürlich auch für die Dauer: Es ist durchaus möglich, in wenigen Wochen intensiven Lernens gewaltige Fortschritte zu machen, aber ein längerer Weg in kleineren Schritten ist oft ebenso gut. Grundsätzlich kann man nicht sagen, welcher Weg der erfolgversprechendste ist – Menschen sind verschieden, auch in ihrem Lernverhalten und ihren Absichten, die sie dabei verfolgen. Wichtig ist es, sich vor dem Lernweg über die eigenen Ziele klar zu werden und dabei die folgenden Fragen für sich selbst zu beantworten:

  • Warum lerne ich deutsch? Für den Alltag beim Einkaufen, bei Freunden oder Behördengängen? Oder interessiert mich eine Ausbildung oder ein Studium in Deutschland? Brauche ich die Sprache als Schlüssel zum beruflichen Erfolg? Legen Sie den Zweck Ihres Deutschlernens fest!
  • Wie schnell brauche ich meine deutschen Sprachkenntnisse? Wichtig ist die Frage, ob man auf einen besonders zügigen Lernfortschritt angewiesen ist oder sich Zeit lassen kann. Ein Beispiel: Wer als Flüchtling oder Emigrant nach Deutschland kommt, will möglicherweise seine Sprachkenntnisse möglichst zügig entwickeln, denn die Sprachbarriere versperrt den Weg zu fast jeder alltäglichen Begegnung. Wer aber mit Englisch gut zurechtkommt oder z. B. erst später bei einer deutschen Firma arbeiten möchte, der kann sich vielleicht einen langsameren Weg gönnen, der den Alltag eher geruhsam begleitet.
  • Welcher Lerntyp bin ich? Lerntypen sind in der Lernpsychologie bekannte typische Vorlieben, die wir beim Lernen haben. Manche Menschen lernen vor allem visuell (also über das Sehen oder Lesen), andere auditiv (über das Hören) oder kommunikativ (in Gesprächen). Auch motorisches Lernen ist bekannt, also über das Handhaben von Objekten. Darüber hinaus gibt es Lerner, die stark auf konkrete Personen konzentriert sind, z. B. eine Lehrerin oder einen Lehrer. Schließlich ist noch der Lerntyp bekannt, der am besten mit Medientechnik lernen kann. Wer bei sich solche Beobachtungen bereits in der Vergangenheit gemacht hat und daher eine Einschätzung vornehmen kann, sollte dies bei der Unterrichtsplanung einfließen lassen. Übrigens: Die meisten Menschen sind Mischtypen.

Wie lange dauert das Deutschlernen an der Anda Sprachschule?

Es gibt bei uns verschiedene Kursangebote, die für unterschiedliche Lernziele, Lerngeschwindigkeiten und Lebensumstände konzipiert sind. Der Intensivkurs umfasst jeweils ungefähr halbe Tage und findet von Montags bis Freitags statt. Dies ist ideal für Lernerinnen und Lerner, die es eilig haben und schnell einen weitreichenden Lernerfolg wünschen. Die Semi-Intensivkurse finden an zwei Abenden der Woche statt – was besonders berufstätige Lernerinnen und Lerner begeistert. Für Genießer und Weltenbummler gibt es den Bildungsurlaub: Deutsch lernen und gleich vor Ort ausprobieren! Darüber hinaus bieten wir spezielle Konversationskurse, Angebote für eine oder zwei Personen und Abendunterricht einmal wöchentlich. Sprechen Sie uns an und wir finden gemeinsam Ihren persönlichen Weg zur deutschen Sprache!

Was für Unterschiede gibt es zwischen Deutsch in Deutschland, Österreich und der Schweiz?

Die meisten deutschsprachigen Menschen leben in Deutschland (rund 80 Millionen), Österreich (rund 8 Millionen) und im deutschsprachigen Teil der Schweiz (rund 5,5 Millionen). Aber Sie ahnen es längst: Die deutsche Sprache ist nicht überall vollkommen gleich. In den meisten Schulen und Hochschulen im deutschen Sprachraum wird das sogenannte Hochdeutsch gelernt und gelehrt, auch Schriftsprache oder Schriftdeutsch genannt. Wenn man dieses Hochdeutsch gelernt hat, ist man im Grunde gut auf den gesamten deutschen Sprachraum vorbereitet. Erstens ist es gewissermaßen die Quintessenz dessen, was die deutsche Sprache ausmacht und zweitens ähnelt es den regionalen Dialekten stark. Drittens können die meisten Menschen, die an einen deutschsprachigen Dialekt gewöhnt sind, auch auf das Hochdeutsche ausweichen, weil sie es ebenfalls beherrschen. Allerdings bleibt in solchen Fällen oft eine regional gefärbte Aussprache erhalten, an die man sich erst gewöhnen muss. Dies kann z. B. an einer lokal geprägten Satzmelodie liegen, an anderen Betonungen oder einer anderen Aussprache von Lauten, Buchstaben oder Silben.

Wie sprechen Deutsche, Österreicher und Deutschschweizer?

Schon innerhalb Deutschlands sind die Unterschiede groß: Gebürtige Sachsen sprechen oft ganz anders als gebürtige Bayern oder Menschen aus dem norddeutschen Raum. In Bayern wird man oft mit “servus” begrüßt, was im Hochdeutschen etwa “hallo” oder “wie geht’s” bedeutet. In Sachsen werden die Diphthonge (“au”, “ei”) oft wie Monophthonge ausgesprochen: Aus “Baum” wird “Boom” und aus “Bein” wird “Been”. Außerdem schwächen die Sachsen oft die Konsonanten ab und sprechen “Papa” als “Babba” aus oder “Konto” wie “Gondo”. Auch die Österreicher benutzen “servus” als gebräuchliche Grußformel, während die Deutschweizer “Grüezi” sagen. In Österreich heißt ein “Taxifahrer” “Taxler” und der spezifische Humor “Schmäh”. Die Deutschschweizer nennen ihren Dialekt “Schwizerdütsch”. Nicht selten sprechen sie ein “k” wie “kch” aus. Auch die Aussprache des “ch” unterscheidet sich vom Hochdeutschen.




Die Grammatik der deutschen Sprache

Warum gibt es drei Artikel auf Deutsch?

Die Artikel sind leider ein Aspekt, der das Deutsche auf den ersten Blick kompliziert macht. Während das Englische mit einem bestimmten Artikel (“the”) und einem unbestimmten Artikel (“a”) für alle drei Geschlechter auskommt, muss man deutsche Substantive immer unbedingt mit dem dazugehörigen Geschlecht und Artikel lernen. Dies hat seinen Grund darin, dass die drei Geschlechter (männlich / Maskulinum, weiblich / Femininum, neutral / Neutrum) unterschiedliche Artikel haben. Am besten merkt man sich bei neuen Wörtern gleich den bestimmten Artikel mit, beispielsweise:

Maskulinum:

der Mann, der Junge, der Baum, der Koffer, der Lehrer, der Student, der Stundenplan

Femininum:

die Frau, die Lehrerin, die Studentin, die Tabelle, die Flasche, die Großmutter, die Freundin

Neutrum:

das Mädchen, das Brot, das Kleid, das Papier, das Geschäft, das Fenster, das Dach

Manchmal ist die Vergabe von Geschlechtern und Artikeln im Deutschen aber etwas verwirrend. Warum z. B. heißt es “die Sonne”, aber “der Mond”? Auch “der Säugling” (für Babys beiderlei Geschlechts) erscheint nicht allen Sprachlernerinnen und Sprachlernern logisch herleitbar.

Was bedeutet Akkusativ und Dativ?

Akkusativ und Dativ gehören – neben Nominativ und Genitiv – zu den vier grammatikalischen Fällen, die die deutsche Sprache kennt. Allgemein besitzen die vier Fälle folgende Reihenfolge:

  • 1. Fall Nominativ
  • 2. Fall Genitiv
  • 3. Fall Dativ
  • 4. Fall Akkusativ

Der Akkusativ ist der sogenannte Wen-Fall. Dies hat seinen Grund darin, dass man ihn an der Frage “Wen oder was?” erkennen kann.

Beispiel:

Ralf gibt der Frau den Kugelschreiber zurück.

Frage: Wen oder was gibt Ralf der Frau zurück?

Antwort: Den Kugelschreiber.

Aus diesem Beispielsatz geht auch der Dativ hervor. Der Dativ ist ebenfalls ein grammatikalischer Fall und beantwortet die Frage: “Wem?”

Beispiel:

Ralf gibt der Frau den Kugelschreiber zurück.

Frage: Wem gibt Ralf den Kugelschreiber zurück?

Antwort: Der Frau.

Um die vier Fälle im Sprachgebrauch zu kennzeichnen, besitzen die Artikel bestimmte Endungen, die sich nicht nur nach Fällen, sondern auch nach Singular (Einzahl) und Plural (Mehrzahl) unterscheiden. Außerdem geben die Endungen auch einen Hinweis auf das Genus (Geschlecht).




Studieren in Deutschland

Kann ich in Deutschland studieren?

Wer in Deutschland studieren will, sollte sich vor allem über drei Dinge Gedanken machen:

  • das Visum
  • ausreichende Deutschkenntnisse (und deren Nachweis!)
  • die erforderliche Hochschulzugangsberechtigung

Brauche ich ein Visum, um in Deutschland zu studieren?

Nicht alle Studentinnen und Studenten aus dem Ausland brauchen ein Visum. Wer aus einem der folgenden Länder stammt, braucht es nicht:

  • ein Mitgliedsland der Europäischen Union
  • Schweiz
  • Neuseeland
  • Kanada
  • USA
  • Australien
  • Argentinien
  • Brasilien
  • u. v. m.

Die anderen Studienbewerberinnen und Studienbewerber sollten sich rechtzeitig um ein Visum kümmern, denn diese behördlichen Dinge brauchen oft viel Zeit! Ein Studentenvisum ist nicht dasselbe wie ein Touristenvisum und bedarf eines besonderen Antrages. Die geeigneten Ansprechpartner sind die deutschen Botschaften und Konsulate im Ausland. Es werden die folgenden Typen von Visa unterschieden:

  1. Das sogenannte Sprachkursvisum ermöglicht – wie der Name schon sagt – die Teilnahme an einem Sprachkurs bzw. Sprachaufenthalt in Deutschland. Es gilt nicht zum Studieren und lässt sich auch später nicht in ein solches Visum umwandeln – daher eignet es sich nicht als Einstiegsvisum für Studierende.
  2. Das Studienbewerbervisum für drei Monate gilt für diejenigen Bewerber, die die Zulassung zu ihrer Hochschule noch nicht haben. Wenn die Zulassung dann schließlich erfolgt, kann man im Ausländeramt am Standort der Universität, Fachhochschule usw. das Visum in ein Visum zu Studienzwecken umwandeln lassen.
  3. Das Visum zu Studienzwecken gilt für ein Jahr. Um es zu erhalten, muss man die Zulassung zu einem Studium oder Studienkolleg nachweisen. Auch der Nachweis einer genügenden finanziellen Basis zum Studium ist erforderlich.

Wie gut muss ich Deutsch können?

Für jedes Studium in der BRD muss man hinreichende Kenntnisse des Deutschen vorweisen. Eine Ausnahme stellen diejenigen Studienbewerberinnen und Studienbewerber dar, die im Ausland an einer deutschen Schule das Abitur bestanden haben. Neben einschlägigen Kursen am Goethe-Institut bietet auch der sogenannte “telc Deutsch C1 Hochschule” – Test eine solide Grundlage. Wird er bestanden, erkennen Hochschulen in Deutschland dies als ausreichenden Sprachnachweis an. Selbstverständlich bietet die Anda Sprachschule Kurse an, die gezielt auf diesen Test vorbereiten.

Telc Deutsch C1 Hochschule – was ist das eigentlich?

Wer diese Sprachprüfung besteht, weist damit weit fortgeschrittene Kenntnisse der deutschen Sprache nach. Das Besondere daran: Diese Kenntnisse sind stark auf die Hochschulen in Deutschland ausgerichtet. Die Zielgruppe sind Erwachsene, die vorhaben, an einer deutschen Hochschule zu studieren, dies schon tun oder einen akademischen Beruf ausüben und einen Nachweis ihrer Sprachkenntnisse brauchen.

Welche Hochschulzugangsberechtigung brauche ich in Deutschland?

Wenn man in Deutschland studieren will, aber seinen Schulabschluss im Ausland gemacht, stellt sich die Frage nach der Anerkennung dieser Abschlüsse. Entscheidend ist, ob der eigene Abschluss die Bedingungen erfüllt, die an eine Hochschulzugangsberechtigung geknüpft sind. Wer ein Schulzeugnis aus der Europäischen Union, der Schweiz, Liechtenstein, Norwegen oder Island hat, welches für ein Hochschulstudium dort qualifiziert, kommt damit meist auch in Deutschland ans Ziel. Studienbewerberinnen und Studienbewerber, die nicht aus diesen Ländern stammen, sollten in den meisten Fällen 2-3 Semester Studium im Ausland nachweisen können. Bei den künstlerischen Fächern werden statt dessen manchmal Arbeitsproben oder anderweitige Tests verlangt. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) bietet eine Datenbank mit Zulassungsvorschriften an. Hier sind Angaben zu 35 Nationen abrufbar, die Auskunft geben, welche Abschlüsse oder Voraussetzungen aus dem jeweiligen Land eine Hochschulzugangsberechtigung in Deutschland darstellen. Wer Infos über alle Länder sucht, findet diese auf dem Portal anabin von der deutschen Kultusministerkonferenz. Hochschulen haben meist ein Akademisches Auslandsamt. Hier kann man sich über die Zugangsmodalitäten der Wunschhochschule informieren – letztendlich liegt die Entscheidung nämlich in der Kompetenz der einzelnen Hochschule.

Gibt es wirklich keine Studiengebühren in Deutschland?

Studiengebühren sind für viele angehende Studentinnen und Studenten ein wichtiges Kriterium, ob sie sich für eine Hochschule oder einen Hochschulstandort entscheiden können. Die Planung der Finanzierung des Studiums sollte stets schon vor Studienbeginn durchdacht werden. Grundsätzlich sollte man bei den Universitäten und Fachhochschulen in Deutschland die staatlichen von den privat geführten Hochschulen unterscheiden.

Studiengebühren an staatlichen Hochschulen?

Die Festlegung etwaiger Kosten liegt bei den staatlichen Hochschulen meist in der Hand des jeweiligen Bundeslandes, von denen es 16 in Deutschland gibt. An den staatlichen Hochschulen werden in der Regel keine Studiengebühren erhoben. Ausnahmen gibt es in manchen Bundesländern für Langzeitstudierende. Wenn man also die vorgesehene Studienzeit überschreitet und länger für das Studium braucht, als es die Studienordnung vorsieht, fallen Studiengebühren an. Dies können 500 Euro oder mehr für jedes Semester sein, welches über die Regelstudienzeit hinausgeht. Allerdings erheben manche Hochschulen einen sogenannten Sozialbeitrag, der manchmal mehrere Hundert Euro pro Semester betragen kann. Dieser Betrag beinhaltet einen Beitrag für die Verwaltung (Immatrikulationsgebühr und Rückmeldegebühr), aber auch einen Sozialbeitrag für das Studentenwerk, der der Mensa, der Cafeteria, dem Wohnheim und den einzelnen Beratungsstellen zugutekommt. Auch der AStA, also der Allgemeine Studierendenausschuss, der die Studierenden zusammenfasst und vertritt, bekommt einen Anteil. Von diesem Geld wird häufig auch das Ticket finanziert, mit dem die Studierenden kostenfrei den Nahverkehr nutzen können. Es ist also unverzichtbar, sich schon vor Studienbeginn bei der betreffenden Hochschule zu erkundigen, welche Kosten insgesamt genau entstehen.

Studiengebühren an privaten Hochschulen?

Private Studiengebühren verlangen in der Regel Studiengebühren, egal ob für einen Bachelorabschluss, Masterabschluss oder eine Promotion. Diese fallen zumeist vor dem jeweiligen Semester an. Die Studiengebühren sind unterschiedlich hoch. Im Durchschnitt kostet ein Bachelorstudium an einer privaten Hochschule rund 520 Euro im Monat.

Welches Sprachniveau brauche ich, um in Deutschland zu studieren?

Grundsätzlich sollte man sich vor Studienbeginn überlegen, ob man in Deutschland ein deutschsprachiges Studium absolvieren möchte, oder sich eher für einen internationalen Studiengang entscheiden will.

Internationale Studiengänge: meist auf englisch

Wenn man an einem internationalen Studiengang teilnimmt, wird dieser meist in englischer Sprache durchgeführt. Vor daher müssen Sie hier in der Regel keine Deutschkenntnisse nachweisen, dafür aber oft Sprachkenntnisse in der Sprache des Studiums. Außerdem: Wer längere Zeit in Deutschland leben möchte, sollte sich schon über die Sprache Gedanken machen. Wer deutsch kann, findet sich leichter zurecht und bekommt schneller Kontakt.

Studieren auf deutsch

Die Sprache des Unterrichts, der meisten Medien und auch der sonstigen Unterrichtsmaterialien ist an deutschen Hochschulen meist deutsch. Daher sind ausreichende Kenntnisse des Deutschen unterlässlich. In den meisten Fällen muss man die Sprachkenntnisse schon vor dem Studium nachweisen, häufig durch eine Sprachprüfung. Wenn Sie allerdings nur ein oder zwei Semester in Deutschland studieren wollen, können Sie möglicherweise von der Prüfungspflicht befreit werden. Auskunft gibt diesbezüglich das Akademische Auslandsamt. Die offizielle Prüfung, durch die man seine Sprachkenntnisse nachweisen kann, heißt “Test Deutsch als Fremdsprache” (TestDaF). Dieser wird in rund 100 Nationen angeboten, sodass man schon vor der Reise nach Deutschland die Prüfung ablegen kann. Im Unterschied dazu wird die “Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang” (DSH) in Deutschland durchgeführt. Beide Tests prüfen das Leseverstehen, das Hörverstehen und die Fähigkeit zur Kommunikation. Wenn man mindestens bei der mittleren Niveaustufe in allen drei Bereichen liegt, kann man mit einer Zulassung rechnen. Man kann sich aber auch mit anderen Sprachprüfungen vorbereiten: Das Zertifikat C2 des Goethe-Instituts, die Telc Prüfung Deutsch C1 Hochschule und das Deutsch Sprachdiplom (Stufe II) werden fast immer von der jeweiligen Hochschule als Sprachnachweis anerkannt. Man sollte sich vorher bei der jeweiligen Hochschule nach den dort gültigen Regeln erkundigen.